Die Totenmaske in der heutigen Zeit

Eine Totenmaske ist eine Ehrerbietung an den Verstorbenen und stellt eine an die heutige Zeit angepasste Form der Erinnerung dar. Dabei ist es frei, in welcher Weise sie verwendet wird. Wir führen die Abnahme der Totenmaske als ein Ritual durch, bei dem wir auf eine würdevolle Atmosphäre und einen ästhetischen Ablauf achten. Das ist die eigentliche Würdigung des Verstorbenen.

Es sollte im Idealfall nur eine einzige originale Totenmaske von einem Verstorbenen geben, um die Einzigartigkeit der Persönlichkeit des Verstorbenen zu versinnbildlichen. Außerdem erhält die originale Totenmaske ihren besonderen Wert dadurch, dass nur sie mit dem Vorgang der Würdigung verbunden ist.

Der Sinn einer Totenmaske

ist in erster Linie die Würdigung des Verstorbenen. Eine Totenmaske kann aber auch für die Trauerverarbeitung von großer Hilfe sein.

Der Verstorbene wird noch einmal in seiner Einmaligkeit geehrt, indem sein Gesicht in ästhetischer Form bewahrt bleibt. Der Abguss des Gesichts fasst das Leben noch einmal bildlich zusammen.

Das Bewusstsein davon, dass man für den Verstorbenen mit dieser Würdigung noch einmal etwas Gutes getan hat, kann tröstend sein. Überdies kann der Anblick der friedlichen Gesichtszüge der Totenmaske dazu beitragen, sich vielleicht mit der Tatsache des Todes zu versöhnen.

Traditionelle Abformung mit Gips

Das Negativ der Maske wird nach dem Eintritt des Todes vom Gesicht des Verstorbenen abgenommen.

Das Gipsabgussverfahren verletzt das Gesicht nicht und hinterlässt keine Gipsreste, wie oft fälschlicherweise angenommen und behauptet wird. Beim Herausarbeiten des Positivs der Maske im Atelier geht dann das Negativ verloren, es entsteht ein Unikat des Abbildes des Verstorbenen: ein Original.

Moderne Abformung mit Silikon

Hier ist die Form mehrmals ausgießbar. Auch nach Jahren ist es noch möglich, die Totenmaske zu reproduzieren.

Die Totenmasken und Fingerprints werden in Kooperation mit Herrn Frank Schöneberg hergestellt.

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