Die Waldbestattung

Die Bestattung in der Natur: Das ist die natürliche Alternative zur bislang gewohnten Form der letzten Ruhe. Ungewöhnlicher, aber in jeder Beziehung würdevoll. Die besondere Atmosphäre eines Waldes ist Balsam für die Seele und bietet Angehörigen viele ganz eigene, ganz private Möglichkeiten zu trauern.

So individuell wie Sie selbst sind die Möglichkeiten, in einem für Beerdigungen ausgewiesenem Wald, seinen letzten Ruheplatz zu finden. Ob es ein einzelner Baum auf einer Lichtung, am Seeufer oder mitten im Wald sein soll: Der Förster begleitet und berät Sie bei der Baumauswahl. Sie können sich für einen Einzelplatz am Gemeinschaftsbaum oder einen Familien- bzw. Freundschaftsbaum entscheiden, der bis zu zehn Personen als letzte Ruhestätte dienen kann.

Der uns am nächsten gelegene, für Bestattungen zugelassene Wald, liegt etwa 130 Kilometer von Bayreuth entfernt, nahe Würzburg.

Mit dem "Evangelisch-Lutherischen FriedWald am Schwanberg" ist eine in Deutschland einmalige Verbindung von naturnaher Bestattung und christlicher Prägung entstanden. Das örtliche Gefüge bietet hierfür ideale Voraussetzungen. Das weithin sichtbare Schloss, in dem die evangelische Schwesterngemeinschaft Communität Casteller Ring (CCR) seit dem Jahr 1957 arbeitet und die dazugehörige Parkanlage des Geistlichen Zentrums Schwanberg, gehen unmittelbar in den FriedWald über. Direkt hinter dem Mausoleum, in dem der letzte Schlossherr Graf Radulf zu Castell-Rüdenhausen seine letzte Ruhestätte gefunden hat, beginnt das rund 32 Hektar große FriedWald-Gebiet in der Gemarkung Rödelsee, das sich im Besitz der Evangelisch-Lutherischen Pfründestiftung befindet. Der Pfründestiftungsverband ist eine Einrichtung der Kirche, die das Vermögen der Pfründestiftungen vor Ort verwaltet und deren Ertrag zur Besoldung der Pfarrerinnen und Pfarrer verwendet.

Ablauf einer Urnenbeisetzung im Friedwald (C)